G20 Tage der Solidarität und des Protestes
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Demonstrieren trotz Wasserwerfer, Lucia Trias CC |
Die Sonne scheint
und hunderte Menschen haben sich versammelt, um sich eine bessere
Welt vorzustellen. Auf Kampnagel in Hamburg treffen sie sich, um zu
diskutieren und vor allem um sich gegenseitig zuzuhören. Aus 22 Ländern
sind Redner eingeladen, um von ihren Ideen, ihren Kämpfen und ihren
Erfolgen zu erzählen.
Es ist der Auftakt
zu einem langen Wochenende, an dem die Staatschefs der 20 größten
Wirtschaftsnationen zusammenkommen werden. Vor allem ist es aber ein
Wochenende, an dem Hunderttausende aus aller Welt nach Hamburg kommen,
um zu protestieren, zu feiern und sich für eine bessere Welt stark
zu machen. So hat sich das Versprechen eines Festes der Demokratie am
Ende eingelöst. Trotz der Regierung, ließen
die Menschen in Hamburg es stattfinden.
Auf diesem Blog möchte ich über den G20 Gipfel berichten. Vor allem aber möchte ich einige dieser Menschen zu Wort kommen lassen. Sie sind aus unterschiedlichen Ländern und von unterschiedlichen politischen Strömungen. Sie eint das Verlangen nach einer gerechteren Welt und die Suche nach der Zukunft.
Krawalle zu sozialrevolutionären Projekten verklären? nein Danke
AntwortenLöschenwas ich vermisse:
+ deine Autorenschaft, denn wer bitte bist du? wo finde ich einen Hinweis auf deine Autorenschaft?
+ wo sind deine subjektiven Eindrücke vom G20? Ich finde sie nicht hinter Begriffen wie "Willkür", "Staat" und "nicht verhältnismäßige Polizeigewalt".
+ die kritische Auseinandersetzung mit den Ausschreitungen ausgelöst durch gewaltbereite Linksradikale, die aus dem Ausland angereist sind um zu randalieren, zu plündern und EBEN diese Bilder zu produzieren. Dazu zähle ich Mitglieder des "Unsichtbaren Komitees" und des "schwarzen Blocks".
Dank eines wirklich erhellenden Artikel aus der taz vom 9.7.2017 mit dem Titel: Der Aufstand,
http://www.taz.de/!5423733/
bekam ich ein neues Wort geschenkt: Insurrektionalismus
bedeutet "aufständischer Anarchismus" und "Propaganda der Tat", dies muss in der Nachlese von G20 Hamburg unter all den wirklich gut gemeinten Demonstrationen und dem sicher erfrischenden Solidarity Summit leider mitdiskutiert werden - alles andere empfinde ich als verharmlosend.
aus oben genannten Artikel:
"Martin Kaul, 35, ist taz-Reporter und beschäftigt sich seit Jahren mit sozialen Bewegungen. Er wurde in der Nacht zum Samstag im Schanzenviertel niedergeschlagen, als er dokumentieren wollte, wie Vermummte inmitten brennender Barrikaden versuchten, einen Bankautomaten aufzubrechen."
was ich noch sagen möchte:
gute Fotos, Urheberschaft klar und deutlich
yoursbirgitt